Schleierglanz - HimmelsClan

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Schleierglanz

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BeitragThema: Schleierglanz - HimmelsClan   Mo 31 Dez 2012 - 3:44


Schleierglanz
"Wer aufgehört hat, zu träumen, der existiert zwar weiter, hat aber aufgehört, zu leben."

Alter: 4 Jahre und 1 Monat | 49 Monde
Clan: Himmelsclan
Clanaufgabe: Kriegerin


Rasse: europäische Kurzhaar
Schulterhöhe: 35 cm
Fellfarbe: braun-schwarz getigert
Felllänge: kurz und dicht
Augenfarbe: grün
Ausführliches Aussehen: Willst du das wissen, was ich sehe, wenn ich in den Spiegel einer Pfütze blicke? Kannst du es denn nicht selber sehen? Wozu all die Formularität?
Ach, egal. Wie soll ich anfangen?
Also, das erste, was ich sehe, wenn ich mein Spiegelbild betrachte, sind die runden, schmutzgelben Augen. Oder sind sie grün? Es ist undefinierbar. Sie stehen weit auseinander, sind nicht wirklich schön und ehrlichgesagt finde ich sie auch grauenhaft. Wie auch den Rest meines Körpers. Aber ich kann ja nicht aus meiner Haut, und so bleibt mir nichts besseres übrog, als es zu ertragen und wenigstens etwas zu versuchen, sich etwas mit ihm anzufreunden.
Danach folgt logischerweise das gesamte Gesicht. Meine abgerundeten Ohren ganz oben, das dunkle Fell dazwischen, die hellen, langen Schnurrhaare und das helle, ja, fast strandsandfarbene Fell unterm Kinn, dass sich wie ein Lätzchen um meine Kehle legt und stellenweise fast ganz orang ist.
Mehr weiß ich jetzt nicht über mein Gesicht zu sagen. Und viel mehr sehe ich auch nicht im Spiegel, wenn ich mich zum Trinken hinabgleiten lasse.
Nur einmal habe ich mich dazu verleiten lassen, es zu wagen und eine Stelle zu suchen, an der ich alles erkennen konnte. Mein Körper ist schmal, geschmeidig. Mein dunkles, kurzes und dichtes Fell von schwarzen Streifen durchzogen. Auf der rechten Seite etwas oberhalb der Hinterhand ziert eine weiße Fellstelle meinen Körper, die leicht an ein Känguru erinnert und für jeden sichtbar ist. Auch, dass diese Stelle nicht normal, unnatürlich ist. Sie entstammt einer längst vergangenen, nicht richtig verheilten Wunde und dem Fehler eines Heilers. Doch darüber möchte ich nicht sprechen. Meine Pfoten sind groß und geschickt, mein Schwanz normal. Eigentlich unterscheide ich mich im großen und ganzen rein gar nicht von normalen Katzen.



Stärken: Meine Stärken, was soll ich dazu sagen? Ich würde Disziplin dazu zählen, ich verliehre eigentlich nie die Fassung. Und mein Können bei der Jagd, aber auch meine unauffälligkeit gewissermaßen.
Schwächen: Meine Schwächen, ach, da könnte ich viele aufzählen. Zum Beispiel fehlen mir sämtliche Selbstwertgefühle, wenn man das so sagen kann. Allerdings weiß das keiner. Dann wäre da meine Verletzung. Oftmals melden sie sich mitten während des Kampfes oder bei der Jagd und quälen mich und vermindern meine Konzentration. Aber auch mein Drang dazu, immer besser zu werden und das Verlangen nach Achtung vor den anderen wird mir nicht selten zum Verhängnis.
Vorlieben Zu meinen Vorlieben zählt eigentlich an erster Stelle der Clan und die anderen Katzen. Ich weiß nicht, wie ich es beschreiben soll. Hier fühle ich mich sicher, und zuhause. Obwohl ich eigentlich gar nicht richtig zu ihnen gehöre. Und dann wären da der Wald und seine Ruhe.
Abneigungen: Ich hasse ganz und klar den Kater, der mir damals so viel Unglück beigebracht hatte. Daher fühle ich mich auch sonst in der Anwesenheit von Katern etwas ungemütlich. Aber auch Hunde kann ich nicht leiden, und Menschen. Die Menschen, ja, sie sind meine größten Feinde...
Wünsche: Eigentlich wünsche ich mir nichts sehnlicher, als meine Vergangenheit rückgängig machen zu können. Ich habe so viel Mist gebaut, vieles werde ich nie wieder rückgängig machen können. Aber das ist ein Wunsch, der sich nie erfüllen werden kann. Aber auch, dass ich immer im Clan bleiben kann und meine Vergangenheit vergessen und auf sich beruhen lassen kann.
Ängste: Ja, ich fürchte Hornissen, ich habe fast schon eine richtige Phobie gegen diese Viecher. Und bitte lacht mich deswegen jetzt nicht aus. Ich versuche ja schon alles, aber ich krieg trotzdem jedes Mal nen Kollaps, wenn sich so ein Ding mir auf Schnurrhaar-nähe nähert. Aber auch Kater fürchte ich etwas. Und Menschen.
Ausführlicher Charakter: Ich hasse es, mich selber beschreiben zu müssen. Doch ich komm anscheinend ja nicht drumherum, was?
Nun denn, womit fang ich am besten an...
Naja, ich bin eine eher ruhige, gefasste Kätzin, die versucht, Probleme logisch anzugehen und Streitereien hasst. Wer mich nicht gut kennt, hält mich wahrscheinlich für eine stinknormale, langweilige Katze, die stur auf ihr Recht beharren kann und sehr friedfertig ist.
Und ich tue auch nichts gegen dieses Bild, dass sie von mir haben. Lieber bleibe ich nicht lange in ihrem Gedächtnis hängen oder wenn, dann als freundlich und hilfsbereit.
Wie ich in Wirklichkeit ticke hat die ja nicht zu interessieren, oder?
Wer mich besser kennt, würde mich allerdings höchst wahrscheinlich für kompliziert, wenn nicht sogar für verrückt erklären. Ich kann es selber nicht beschreiben. Da kommen so unendlich viele Faktoren aufeinander. Meine Laune ist so wechselhaft, meine Gedanken so sprunghaft. Es ist manchmal auch für mich eine reinste Tortur, mich selber ertragen zu müssen.
Dennoch bin ich meinen Clan voll und ganz ergeben. Ich liebe ihn und ich glaube, es gibt nichts besseres, als in einen leben zu dürfen und zu wissen, dass man dort willkommen ist. Er hat quasi meinen Sohn gerettet, damals, und mich oben drein.
Nie werde ich den Augenblick vergessen, als er mich aufnahm und mir meinen neuen Namen gab, Schleierglanz. Nie.
Und ich glaube, auch desshalb bin ich dem Anführer zu ewigen Dank verpflichtet. Ich bin stetig daran versucht, das beste für ihn und den Clan zu machen und die anderen Katzen nie zu verärgern.
Ich muss mich quasi selber beweisen, um auch an mich zu glauben. Daher versuche ich auch Sachen so lange, bis sie einwandfrei klappen. Davor höre ich nicht damit auf.
Ich würde mein Leben für die anderen geben, wenn ich ihnen damit helfen könnte.




Ich hasse meine Vergangenheit. Sie ist voller Fehler und Fehltritte, die nicht wieder rückgängig gemacht werden können...
Jungenzeit: Mein Leben begann in einen anderen Clan, weit entfernt und den Katzen hier unbekannt. Wir lebten im Gebirge, ganz hoch oben. LeopardenClan, so nannten wir uns. Meine Mutter hieß Bernsteinauge. Sie war eine der schönsten Katzen im Clan. Es gab keinen Kater, der sie nicht einmal begehrt hatte. Doch sie wies alle ab. Sie hasste förmlich die Kater. Ihre Liebe galt nur einen Streuner, unseren Vater. Dämon nannte sie ihn. Wir hatten ihn nie kennen gelernt. Neben mir bekam sie noch drei weitere Jungen. Zwei Kater und eine Kätzin. Sie, also meine Schwester, war wunderschön. Ich war die älteste von uns vieren. Eigentlich kann ich sagen, dass ich eine gute Jungenzeit hatte. Ich wuchs wohl behütet auf. Nie fehlte es uns an etwas und auch Liebe bekamen wir genug. Und das obwohl Mutter ihre liebe Not mit uns hatte. Besonders ich war sehr aufgedreht, abenteuerlustig und ständig auf Neues erpicht. Einmal weigerte ich mich stur, eine Maus zu fressen, weil ich sie so süß fand. Ein paar Tage später schaffte ich mir sogar ein "Haustier" an. Mutter war entsetzt. Ja, ich war damals sehr verrückt...
Schülerzeit: Und dann kamen die ernsten Zeiten. Das lernen begann, und ich muss doch zugestehen, dass ich mich nicht ungeschickt dabei anstellte. Ich lernte rasch und gut. Nur eins wollte ich nicht wahrhaben; dass wir Katzen Raubtiere waren. Ich war fest entschlossen, Vegetarier zu werden. Mein Lehrer hieß Farnpelz und war schon etwas betagt. Aber trotzdem streng und ein überaus guter Kämpfer. Ich lernte wohl viel von ihm. Doch in dieser Zeit schien das Chaos zu beginnen. Ein anderer Clan erschien plötzlich. Er wurde angeführt von zwei Katern. Sie nannten sich "Wilderer". Ich kann mich noch genau an den Zeitpunkt erinnern, als ich sie das erste mal sah. Sie forderten unsere Anführer zum Kampf heraus. Doch sie waren stärker, besser. Wir drohten zu unterliegen. Dann griffen unsere Krieger ein und gemeinsam schafften wir es, die zwei in die Flucht zu schlagen. Dabei kam eine allerdings ums Leben. Mutter nahm ihren Sohn auf und zog ihn mit uns hoch. Aber ich musste seit diesen Tag immer an die zwei denken. Besonders an den einen. Er war so anders als unsere gewesen. Und insgeheim bewunderte ich ihn auch.
Eines Tages wagte ich es dann, mit meinen Bruder Wolkenkrieger, damals Wolkenpfote, den Fluss zu überqueren und dass Land der Wilderer zu erkunden. Dieser Ausflug endete beinahe tötlich. Wir wurden von eine Gruppe Streunern überrascht. Hunden. Sie griffen uns an und schon schien unser Ende besiegelt, als die Wilderer aus dem Dickicht hervor brachen und in einen hitzigen Kampf vertrieben sie diese. Ich weiß nicht genau, ob sie uns bemerkten. Auf jeden Fall nicht alle. Wolkenkrieger, und ich verschwanden damals so schnell wie möglich. Doch bevor wir ganz verschwanden, drehte ich mich nochmal um und blickte direkt in das Gesicht ihres Anführers. Und naja, ich glaube, es war Liebe auf den ersten Blick.
Kurz bevor ich Krieger werden sollte, geschah dann das nächste Ereignis, dass mein Leben verändern sollte. Ich dachte Tag und Nacht nur an den Kater und wie er mich angeblickt hatte und wagte es schließlich, Mutter davon zu erzählen. Sie war entsetzt und erklärte mir, dass ich diese Gedanken sofort vertreiben sollte.
Doch ich tat das nicht. Im Laufe der Zeit hatte ich dann das Gefühl, dass ich hier nicht willkommen war, als ob meine Kräfte und mein Tun nicht genug von den anderen anerkannt werden würde. Die Gedanken waren schwachsinnig und im Nachhinein schäme ich mich sehr für sie. Aber ich war damals so einfältig, so naiv.
Eines Tages beschloss ich dann, zu den Wilderern zu wechseln. Ich stritt mich mal wieder heftig mit Mutter und da schrie sie mich in ihrer Wut an, ich solle doch zu den Wilderern wechseln, wenn ich da so gerne hinwollte. Ich lies alles stehn und liegen.
So kam ich dann zu den anderen. Der Kater, sein Name war Lavastern, wie ich später erfahren sollte, erwartete mich schon und empfing mich herzlichst. Bei ihnen wurde ich zum Krieger ernannt und sie lehrten mich das Jagen und zum ersten Mal legte ich auch ganz bewusst den Gedanken ab, Vegetarier zu werden.
Kriegerzeit: Ja, und dann schien mein eigentliches Leben zu beginnen. Ich muss ehrlich sagen, dass mir das Leben bei den Wilderern gefiel. Wenn auch nicht so gut wie mein altes. Lavastern und ich wurden ein paar. Sein Bruder, der zweite Anführer, war etwas härter und rauer als er. Irgendwie mochte ich ihn nicht. Ich wurde schwanger und bekam vier kleine Jungen. Lavastern war überglücklich, ebenso wie ich. Doch lange konnten wir uns nicht an ihnen erfreuen.
Sie waren gerade mal drei Wochen alt, als ich eines Morgens aufwachte und sie verschwunden waren. Angst wuchs in mir auf und panisch suchte ich nach ihnen. Feuerstern ebenfalls. Während der Suche entfernte ich mich immer weiter vom Lager, als ich plötzlich auf Schattenherz, Lavasterns Bruder und der 2. Anführer, stieß. Ich erkannte sofort, das etwas nicht stimmte. Panisch wollte ich von ihm wissen, was er mit meinen Jungen gemacht hatte. Er lachte hämisch. Die Angst in mir wuchs. Ich drohte ihn an, es Lavastern zu sagen. Doch er erklärte nur, dass ich das nicht tun würde. Ich höre seine Stimme heute noch: "Du wirst es nicht tun. Es sei denn, du willst, dass dein Jüngster auch noch in meinen Magen landet!"
Erst jetzt fiel mir Lion auf, der unter seinen Pfoten lag und kläglich schrie. Gegen meinen Willen brach ich in Tränen aus. Schattenherz lies Lion lachend los und verschwand.
Noch am selben Tag nahm ich mir vor, ebenfalls zu verschwinden. Am Abend machte ich mich auf, mit Lion. Doch als ich nur wenige Schritte vom Fluss entfernt war, bemerkte ich Feuerstern und Schattenherz. Die zwei saßen zusammen und ich kam nicht drumherum, etwas zu lauschen. Was ich hörte, entsetzte mich. Die zwei hatten vor, meinen alten Clan zu überfallen und zu töten. Ich wusste, dass wir schwächer waren als sie, da es auf unserer Seite des Flusses sehr viel weniger Beute gab. Außerdem hatte ich gehört, dass momentan quasi Hungersnot herrschte. Hastig raffte ich mich zusammen, um meinen Clan zu warnen.
Ich wollte mit ihnen Kämpfen, doch sie liesen es nicht zu. So blieb mir nichts anderes übrig, als zu verschwinden und Lion in Sicherheit zu bringen. Erst später kam ich zurück, aber es war schon zu spät. Mein alter Clan lag deutlich in der Unterzahl gegen die Stärke der Wilderer und ich konnte mich nur noch ins Getümmel werfen und etwas mithelfen.
Wie durch ein Wunder gewann mein Clan, der LeopardenClan. Doch der Anführer war tot, und der Neue, der mich nur als Wilderer kannte, verstieß mich fluchend.
Ich verschwand, mit inneren als auch äußeren Verletzungen.
Die Zeit danach war hart und schwer. Irgendwann erreichte ich dann den HimmelsClan, halbtot und am Ende meiner Kräfte. Sie nahmen mich auf, und Lion...


Mutter: Bernsteinauge; LeopardenClan; Krieger - Königin; tot
Vater: Dämon, Streuner, keiner, unbekannt
Geschwister: Nebelfänger, LeopardenClan - später Streuner, (Schüler), unbekannt
Wolkenkrieger, LeopardenClan, Krieger, tot
Rosenhauch, Leopardenclan, Schülerin, verschollen
andere Verwandte: keine bekannt



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BeitragThema: Re: Schleierglanz - HimmelsClan   Di 1 Jan 2013 - 3:15



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BeitragThema: Re: Schleierglanz - HimmelsClan   Di 1 Jan 2013 - 4:15

Bitte noch die Bildquelle ergänzen, ansonsten ist der Cb sehr schön. :3
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BeitragThema: Re: Schleierglanz - HimmelsClan   Di 1 Jan 2013 - 5:48

gemacht Smile

so ok? (ok, das sind jetzt keine fünf Wörter, aber was soll ich sonst dahin schreiben, damit fünf Wörter rauskommen? Ich hoffe, dass ist trotzdem ok)

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BeitragThema: Re: Schleierglanz - HimmelsClan   Di 1 Jan 2013 - 5:49

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